Unser Ansatz zu Fehlinformationen
AKTUALISIERT 07.04.2025
Um Fehlinformationen zu bekämpfen, setzen wir eine Kombination aus Durchsetzungstechnologie und manuellen Reviews ein, einschließlich der Community auf unseren Plattformen, lokaler vertrauenswürdiger Partner und unabhängiger Faktenprüfer*innen. In den USA haben wir ein gemeinschaftsbasiertes Programm namens Community Notes. Wir werden es im Laufe des Jahres weiter verbessern, bevor wir es auf andere Länder ausweiten (mehr Informationen dazu erhältst du hier). In bestimmten Ländern außerhalb der USA arbeiten wir mit unabhängigen externen Faktenprüfer*innen zusammen.
Unsere Strategie zu Falschmeldungen: Entfernen, Verbreitung reduzieren und informieren
Entfernen
Die Meinungsfreiheit und der Schutz der Menschen sind uns gleichermaßen wichtig. Daher entfernen wir in bestimmten seltenen Fällen Falschmeldungen aus Meta-Technologien:
- Wenn Fehlinformationen wahrscheinlich direkt zur Gefahr von Körperverletzung beitragen. Wir entfernen beispielsweise bestimmte falsche Behauptungen über die Gesundheit bei öffentlichen Notfällen und über Impfstoffe, die von führenden Gesundheitsorganisationen widerlegt wurden. Dies tun wir im Sinne der Sicherheit.
- Wenn Falschmeldungen potenziell die Stimmabgabe bei einer Wahl beeinflussen oder Menschen vom Wählen abhalten könnten. Dies tun wir, weil hier das Recht auf Meinungsfreiheit und die freie Meinungsäußerung gefährdet sind.
Verbreitung reduzieren
Außerhalb der USA können wir, wenn etwas von einem*einer unserer externen Faktenprüfer*innen als falsch bewertet wird, die Verbreitung des Inhalts im Feed und an anderen Orten reduzieren, sodass weniger Menschen ihn sehen. Wenn Facebook-Seiten, Gruppen, Profile, Websites und Instagram-Konten solche Inhalte wiederholt teilen, reduzieren wir möglicherweise die Verbreitung aller Beiträge dieser Instanzen im Feed und schließen sie von den Empfehlungen aus, die wir Nutzer*innen zeigen.
Reduzierung der Verbreitung problematischer Inhalte
Information
In den USA kann die Community bei potenziell irreführenden oder verwirrenden Inhalten weitere Informationen hinzufügen, wenn sie der Meinung ist, dass diese Informationen hilfreich sind. Außerhalb der USA versehen wir Posts, die einem Faktencheck unterzogen wurden, mit entsprechenden Hinweisen und benachrichtigen die Personen, die diese Posts veröffentlicht haben. So können Nutzer*innen sehen, zu welchem Schluss die Faktenprüfer*innen gekommen sind, und selbst entscheiden, was sie lesen, glauben oder mit anderen teilen möchten. (Wir arbeiten nicht mehr mit in den USA ansässigen Faktenprüfungsorganisationen zusammen und zeigen Menschen in den USA keine Faktenprüfungskennzeichnungen an.) Wir arbeiten außerdem mit Organisationen auf der ganzen Welt zusammen, um die Nachrichtenkompetenz zu fördern.
Bereitstellen von Kontext zu sensiblen oder irreführenden Inhalten
Community Notes
In den USA können Mitwirkende an den Community Notes einen Hinweis zu Beiträgen verfassen und einreichen, die ihrer Meinung nach potenziell irreführend oder verwirrend sind. Eine Community Note kann Hintergrundinformationen, einen Tipp oder Insights enthalten, die für andere Personen nützlich sein könnten. Damit eine solche Community Note zu einem Beitrag veröffentlicht wird, müssen Mitwirkende, die normalerweise anderer Meinung sind, basierend auf der Bewertung von Community Notes in der Vergangenheit, zustimmen, dass eine Note hilfreich ist. Es werden keine Community Notes zu Inhalten hinzugefügt, wenn keine Zustimmung vorliegt oder wenn Personen die Meinung vertreten, dass eine Note nicht hilfreich ist.
Unser Faktenprüfungsprogramm
Außerhalb der USA arbeitet Meta mit externen Faktenprüfungsorganisationen zusammen, um Fehlinformationen zu bekämpfen. Dieses Faktencheck-Programm dient der Erkennung und Handhabung von viralen Fehlinformationen, insbesondere von Hoaxes, die einer klaren Faktengrundlage entbehren.
Unsere externen Faktenprüfer*innen konzentrieren sich auf nachweislich falsche Behauptungen, die in den betroffenen Ländern und Sprachen aktuell sind, im Trend liegen oder Konsequenzen haben. Sie priorisieren keine Behauptungen, die keine Folgen erwarten lassen oder nur geringfügige Ungenauigkeiten aufweisen.
Darüber hinaus soll das Programm weder die Meinungsfreiheit noch individuelle Meinungsäußerungen und Debatten, eindeutig satirische/humorvolle Inhalte oder geschäftliche Auseinandersetzungen beeinträchtigen.
Inhalte, die Faktenprüfer*innen priorisieren
Faktenprüfer*innen
Wir arbeiten mit über 90 zertifizierten Organisationen für externe Faktenprüfung zusammen, die Inhalte in mehr als 60 Sprachen überprüfen. Die Faktenprüfer*innen werden durch das unabhängige International Fact-Checking Network (IFCN) bzw. in Europa durch das European Fact-Checking Standards Network (EFCSN) zertifiziert.
So funktioniert die Faktenprüfung