So bringen wir lokalen Kontext in unsere globalen Standards ein

AKTUALISIERT 18.01.2023
Zivilgesellschaftliche Organisationen sind wichtige Partner. Sie helfen Meta dabei, den Einfluss und die Auswirkungen unserer Plattformen sowie den Kontext der vielfƤltigen Gemeinschaften besser zu verstehen, in denen wir weltweit agieren.
In Anerkennung dieser Expertise und Kompetenz tauschen wir uns im Rahmen unserer Richtlinienentwicklung regelmäßig mit zivilgesellschaftlichen Organisationen aus aller Welt aus (die global, regional oder lokal tƤtig sein kƶnnen). Darüber hinaus arbeiten wir mit einer Reihe von zivilgesellschaftlichen Organisationen im Rahmen unseres Programms für Partner unseres Vertrauens (ā€žTrusted Partnerā€œ) zusammen, um die Kooperation mit bestimmten lokalen Organisationen zu vertiefen und ihre KapazitƤten zur Überwachung der sozialen Medien zu stƤrken. Das TrustedĀ Partner-Programm ist ein wichtiger Bestandteil unserer Bemühungen, unsere Richtlinien, unsere Prozesse zur Durchsetzung von Richtlinien und unsere Produkte zu verbessern, um die Sicherheit der Nutzer*innen auf unseren Plattformen zu gewƤhrleisten.
Zu diesem Partnernetzwerk gehören derzeit über 400 NGOs, humanitäre Organisationen, Menschenrechtsverteidiger*innen und Forschende aus 113 Ländern rund um den Globus. Von lokalen Organisationen wie Tech4Peace im Irak und Defy Hate Now im Südsudan bis hin zu internationalen Organisationen wie Internews bringen unsere Partner eine Fülle von Wissen und Erfahrung mit, die uns bei der Moderation von Inhalten helfen. Wir arbeiten mit kompetenten Organisationen zusammen, die die Anliegen und Erfahrungen von marginalisierten Nutzer*innen auf der ganzen Welt repräsentieren und in der Lage sind, Fragen und Bedenken zu Inhalten auf Facebook und Instagram zu äußern, um:
  • problematische Inhaltstrends anzusprechen und Schaden zu verhindern
  • Sicherheit und Schutz im Internet zu fƶrdern
  • die Entwicklung effektiver und transparenter Richtlinien zu unterstützen
Neben der Meldung von Inhalten geben die Partner unseres Vertrauens wichtiges Feedback zu unseren Content-Richtlinien und deren Durchsetzung, um sicherzustellen, dass unsere Bemühungen die Nutzer*innen schützen. Die fachliche und regionale Expertise unserer Trusted Partners stärkt unsere Richtlinien, indem sie uns ermöglicht, eine Reihe von Perspektiven zu berücksichtigen, die in unsere Bemühungen um die Inhaltsmoderation einfließen. Wir versuchen beispielsweise, gefährliche Fehlinformationen besser zu verstehen, indem wir mit Trusted Partners sprechen. So gewinnen wir lokale Einblicke dazu, unter welchen Umständen und in welchem Kontext bestimmte Arten von Fehlinformationen das Risiko von unmittelbar drohender Gewalt oder Körperverletzung erhöhen, soziale Spannungen eskalieren, Gewalt auslösen oder demokratische Prozesse untergraben können. Durch diese Gespräche können wir maßgeschneiderte Richtlinien entwickeln, die unsere Community in Krisenzeiten schützen.
Bei der Auswahl unserer Trusted Partners suchen wir nach Organisationen, die Erfahrung im Bereich Social-Media-Monitoring haben, Interesse an unseren Content-Richtlinien zeigen und sich für die Sicherheit von Online-Communitys engagieren.
Wir sind dankbar für die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit sachkundigen zivilgesellschaftlichen Organisationen, die uns helfen, den lokalen Kontext, Trends in der Meinungsäußerung und Signale für drohenden Schaden besser zu verstehen.