Sexueller Missbrauch von Erwachsenen

Richtliniendetails

ÄNDERUNGSPROTOKOLL
Grundgedanke dieser Richtlinie
Wir wissen, wie wichtig unsere Dienste als Ort sind, an dem über sexuelle Gewalt und sexuellen Missbrauch diskutiert wird und an dem Menschen für diese Themen sensibilisiert werden. Wir sind der Ansicht, dass dies positiv für einen offenen gesellschaftlichen Dialog ist. Unser Ziel ist es, Diskussionen zu diesen Themen zu ermöglichen und ein sicheres Umfeld zu schaffen. Daher geben wir Überlebenden die Möglichkeit, ihre Erfahrungen zu teilen, entfernen jedoch Inhalte, die sexuelle Gewalt, sexuelle Übergriffe oder sexuellen Missbrauch darstellen, androhen oder unterstützen. Wir entfernen auch Inhalte, die nicht einvernehmliche sexuelle Handlungen darstellen, befürworten oder koordinieren, um solche Handlungen möglichst zu verhindern. Wenn wir von irgendwelchen Inhalten erfahren, die Vergewaltigung androhen oder befürworten, können wir außerdem das Konto deaktivieren, in dem der Beitrag veröffentlicht wurde, und zusätzlich zur Entfernung der Inhalte mit den Strafverfolgungsbehörden zusammenarbeiten.
Um Überlebende zu schützen, entfernen wir Bilder, die Vorfälle von sexueller Gewalt zeigen, sowie intime Bilder, die ohne Einwilligung der darin abgebildeten Person(en) geteilt wurden. Wie in der Einführung bereits angemerkt, arbeiten wir auch mit externen Sicherheitsexpert*innen zusammen, um unsere Richtlinien rund um das Thema Onlinesicherheit sowie deren Durchsetzung zu erörtern und zu verbessern. Außerdem können wir Inhalte entfernen, wenn wir Informationen erhalten, dass sie mit schädlichen Aktivitäten in Zusammenhang stehen. In vergangenen Beiträgen haben wir die Technologie vorgestellt, die wir zum Schutz gegen nicht einvernehmlich geteilte intime Bilder einsetzen, und die Forschung beleuchtet, auf der unsere Arbeit beruht. Außerdem haben wir Ressourcen dafür zusammengestellt, wie man Bedrohungen und ohne Einverständnis geteilte intime Bilder an Meta meldet, um proaktiv zu verhindern, dass intime Bilder von Personen online verbreitet werden.
Folgendes ist nicht zulässig:
Inhalte, die nicht einvernehmliche sexuelle Berührungen darstellen, befürworten oder verspotten, einschließlich:
  • Bilder, die nicht einvernehmliche sexuelle Berührungen zeigen (außer in Kunst aus der realen Welt, in der nicht reale Personen dargestellt werden, mit einer verurteilenden oder neutralen Bildunterschrift)
  • Äußerungen, in denen versucht oder gedroht wird, Bilder, die nicht einvernehmliche sexuelle Berührungen zeigen, zu teilen, anzubieten oder darum zu bitten
  • Beschreibungen von nicht einvernehmlichen sexuellen Berührungen, sofern sie nicht von dem*der Überlebenden oder als Unterstützung des*der Überlebenden geteilt werden
  • Befürwortung (einschließlich Wunschäußerungen und bedingter Aussagen), Androhung oder Eingeständnis der Teilnahme an nicht einvernehmlichen sexuellen Berührungen
  • Inhalte, die Überlebende oder die Grundannahme verspotten, dass sexuelle Berührungen nicht einvernehmlich sein können
  • Von einem*einer Dritten geteilte Inhalte, die Überlebende sexueller Übergriffe identifizieren, wenn sie von dem*der Überlebenden gemeldet werden
Inhalte, Aktivitäten oder Interaktionen, mit denen versucht wird, Menschen durch Folgendes auszubeuten oder zu missbrauchen:
  • Erpressung von Geld, Gefallen oder intimen Bildern von Personen mit der Androhung, ihre intimen Bilder oder intimen Informationen zu veröffentlichen (sexuelle Erpressung)
  • Das nicht einvernehmliche Teilen, Anbieten oder Anfordern von intimen Bildern (NCII, Non-Consensual Intimate Images), oder die Androhung oder Absichtserklärung, diese zu teilen, wobei die Bilder alle der folgenden Bedingungen erfüllen:
    • Das Bild ist nicht kommerziell und wurde in einem privaten Umfeld aufgenommen.
    • Die Person auf dem Bild ist (fast) nackt, beteiligt sich an sexuellen Handlungen oder befindet sich in einer sexuell anzüglichen Pose (dies umfasst auch digital erstellte oder KI-generierte Bilder).
    • Auf eine fehlende Einwilligung zum Teilen des Bildes weist Folgendes hin:
      • Rachsüchtiger Kontext (z. B. in Bildunterschrift, Kommentaren oder Seitentitel).
      • Unabhängige Quellen, wie Aufzeichnungen von Strafverfolgungsbehörden, Medienberichte (z. B. unautorisierte Veröffentlichung von Bildern, die durch Medien bestätigt wird) oder Berichte von Vertreter*innen eines Opfers des nicht einvernehmlichen Teilens intimer Bilder.
      • Meldung des Inhalts durch eine Person, die auf dem Bild zu sehen ist oder die denselben Namen trägt wie die abgebildete Person.
  • Das Fördern, Androhen des Teilens oder Anbieten der Erstellung von nicht einvernehmlich geteilten intimen Bildern (NCII) oder Kussbildern entweder durch Anwendungen oder Dienste (einschließlich KI) oder Anleitungen, auch wenn keine kommerziellen oder nicht kommerziellen Bilder in dem Inhalt geteilt werden (manchmal als „Nudify“-Apps oder „KI-Kuss-Generatoren“ bezeichnet).
  • Das Teilen von heimlich aufgenommenen nicht kommerziellen Bildern, die sich auf bestimmte, häufig sexualisierte Körperbereiche einer Person (wie z. B. Brüste, Unterleib, Gesäß oder Oberschenkel), eine Person in einer sexuell anzüglichen Pose oder eine Person bei einer sexuellen Handlung konzentrieren und die mit der Absicht geteilt werden, die dargestellte Person zu verspotten, zu sexualisieren oder ihre Identität zu enthüllen. Diese Bilder sind allgemein als „Creepshots“ oder „Upskirts“ bekannt.
  • Das Teilen, die Androhung oder die Absichtserklärung zum Teilen privater sexueller Gespräche, wenn eine der folgenden Handlungen auf eine fehlende Einwilligung zum Teilen hinweist:
    • Rachsüchtiger und/oder bedrohlicher Kontext,
    • Unabhängige Quellen, wie Medienberichterstattung oder Aufzeichnungen von Strafverfolgungsbehörden, oder
    • Meldung des Inhalts durch eine Person, die denselben Namen trägt wie die abgebildete Person
Inhalte, die sich auf Nekrophilie oder erzwungenes Strippen beziehen, einschließlich:
  • Bilder, die Nekrophilie oder erzwungenes Strippen zeigen (außer in Kunst aus der realen Welt, in der nicht reale Personen dargestellt werden, mit einer verurteilenden oder neutralen Bildunterschrift)
  • Äußerungen, in denen versucht wird, Bilder von Nekrophilie oder erzwungenem Strippen zu teilen, anzubieten, zu erbitten oder mit der Verbreitung gedroht wird
  • Äußerungen, die Beschreibungen von, Befürwortung von, angestrebte oder bedingte Aussagen über, Absichtserklärungen oder Aufforderungen zu Handlungen zur Begehung, das Eingeständnis der Beteiligung an oder die Verspottung von Überlebenden von Nekrophilie oder erzwungenem Strippen enthalten
Für folgende Inhalte blenden wir einen Warnhinweis ein, damit sich die Betrachter*innen bewusst sind, dass der Inhalt für manche Personen verstörend sein kann:
Erzählungen und Aussagen, die eine Beschreibung von nicht einvernehmlicher sexueller Berührung (schriftlich oder verbal) enthalten, wobei die Beschreibung auch Einzelheiten umfasst, die über die reine Nennung oder Erwähnung der Handlung hinausgehen, und wenn
  • sie von dem*der Überlebenden geteilt werden, oder
  • von einem*einer Dritten (der*die nicht der*die Überlebende ist) geteilt werden zur Unterstützung des*der Überlebenden oder als Verurteilung der Handlung oder um allgemein für dieses Thema zu sensibilisieren. Dies ist je nach Kontext/Bildtext zu entscheiden.
Für die Durchsetzung der folgenden Gemeinschaftsstandards benötigen wir zusätzliche Informationen und/oder Kontext:
Wir können die Sichtbarkeit auf Personen über 18 Jahre beschränken und bestimmte Inhalte mit einem Warnhinweis versehen, einschließlich:
  • Inhalte, die nicht einvernehmliche sexuelle Berührungen zeigen, wenn:
    • sie zur Sensibilisierung geteilt werden (ohne Unterhaltungs- oder Sensationskontext),
    • die überlebende Person nicht identifizierbar ist und
    • der Inhalt keine Nacktheit beinhaltet.
  • Inhalte, die fiktive nicht einvernehmliche sexuelle Berührungen darstellen (Filmtrailer usw.), wenn sie von Partnern unseres Vertrauens geteilt werden, um die Bekanntheit zu steigern, und ohne Sensationskontext
Wir können die Sichtbarkeit auf Personen über 18 Jahre einschränken und einen Warnhinweis hinzufügen, dass nicht einvernehmliche sexuelle Berührungen gezeigt werden, wenn auf das Thema aufmerksam gemacht werden soll und der Inhalt keinen Unterhaltungs- oder Sensationskontext aufweist, wenn das Opfer oder die überlebende Person nicht identifiziert werden kann und wenn der Inhalt keine Nacktheit beinhält.
Neben unserer auf die Situation abgestimmten Richtlinie zum Entfernen von Inhalten, die Vergewaltigung oder andere nicht einvernehmliche sexuelle Berührungen androhen oder befürworten, können wir auch das Konto deaktivieren, über das der Beitrag veröffentlicht wurde.
Wir können auch Maßnahmen gegen von einem*einer Dritten geteilte Inhalte ergreifen, die Überlebende sexueller Übergriffe identifizieren, wenn sie von einem*einer Vertretungsberechtigten oder Trusted Partner gemeldet werden.
Nutzungserlebnisse
Hier einige Beispiele dafür, wie die Durchsetzung für Facebook-Nutzer*innen aussieht: So sieht es aus, wenn eine Person etwas meldet, das nach ihrer Meinung nicht auf Facebook sein sollte, wenn einer Person mitgeteilt wird, dass sie gegen unsere Gemeinschaftsstandards verstoßen hat, und wenn eine Warnmeldung für bestimmte Inhalte angezeigt wird.
Hinweis: Wir nehmen ständig Verbesserungen vor. Deshalb könnte das, was hier zu sehen ist, im Vergleich zu dem, was wir zurzeit verwenden, nicht mehr ganz aktuell sein.
NUTZUNGSERLEBNIS
Melden
NUTZUNGSERLEBNIS
Kommunikation nach dem Melden
NUTZUNGSERLEBNIS
Takedown-Erfahrung
NUTZUNGSERLEBNIS
Warnmeldungen
Durchsetzung
Weltweit gelten für alle Facebook-Nutzer*innen dieselben Richtlinien.
Review-Teams
Unser globales Team aus über 15.000 Reviewer*innen arbeitet jeden Tag daran, die Facebook-Nutzer*innen zu schützen.
Beteiligung von Stakeholder*innen
Externe Expert*innen, Wissenschaftler*innen, NGOs und Politiker*innen helfen dabei, die Facebook-Gemeinschaftsstandards mitzugestalten.
Hilfe zu „Sexueller Missbrauch von Erwachsenen“
Informationen dazu, was du tun kannst, wenn du etwas auf Facebook siehst, das gegen unsere Gemeinschaftsstandards verstößt.
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