Einführung in die Werbestandards
1. Übersicht
Unsere Werbestandards
Unsere Werbestandards vermitteln Einzelheiten zur Richtlinie und geben Orientierungshilfen dazu, welche Arten von Werbeinhalten wir zulassen und welche wir verbieten. Wenn Werbetreibende einen Auftrag erteilen, wird jede Werbeanzeige auf Grundlage unserer Richtlinien überprüft. Unsere Werbestandards bieten auch Hilfestellung in Bezug auf das Verhalten von Werbetreibenden, das dazu führen kann, dass einem Business-Konto oder seinen Assets (ein Werbekonto, eine Seite oder ein Nutzer*innenkonto) Werbeeinschränkungen auferlegt werden.
Wenn du der Ansicht bist, dass deine Anzeige irrtümlich abgelehnt wurde oder dass dein Business-Konto oder seine Assets irrtümlich eingeschränkt wurden, kannst du über Kontoqualität eine Überprüfung der jeweiligen Entscheidung beantragen.
Häufige Missverständnisse
Um dich beim Erstellen eines richtlinienkonformen und nutzungsfreundlichen Werbeerlebnisses zu unterstützen, haben wir einige Themenbereiche zusammengestellt, die häufig zu Missverständnissen führen. Klicke auf die nachstehenden Links, um mehr zu den einzelnen Richtlinien zu erfahren:
2. Grundsätze der Meta-Werberichtlinie
Werbetreibende tragen auf vielfältige Weise zur Meta-Community bei. Sie präsentieren beispielsweise neue Produkte und Dienstleistungen oder machen auf Veranstaltungen und Themen aufmerksam. Um die Sicherheit der Unternehmen und Organisationen, die unsere Werbetools verwenden, zu gewährleisten und ein positives Umfeld für alle zu schaffen, die unsere Produkte und Dienstleistungen nutzen, haben wir unsere Werbestandards eingeführt. Diese regeln, was auf den Meta-Technologien erlaubt ist.
Werbetreibende, die Anzeigen auf den Meta-Technologien schalten, müssen unsere Gemeinschaftsstandards und unsere Werbestandards einhalten.
Grundsätze unserer Werberichtlinie
Unsere Richtlinien orientieren sich an den Grundwerten unseres Unternehmens sowie an den folgenden Grundsätzen:
SCHUTZ VOR UNSICHEREN UND DISKRIMINIERENDEN PRAKTIKEN
Gemäß unseren Richtlinien müssen alle Werbetreibenden die Gesetze ihrer jeweiligen Rechtsordnung einhalten und dürfen sich nicht an diskriminierenden Praktiken beteiligen und keine illegalen oder unsicheren Substanzen verkaufen.
SCHUTZ VOR BETRUG ODER TÄUSCHUNG
Unsere Richtlinien verbieten, dass Werbeanzeigen Produkte, Dienstleistungen, Programme oder Angebote bewerben, die täuschende oder irreführende Geschäftspraktiken verwenden. Dies sind u. a. solche, mit denen Personen um Geld betrogen oder ihnen personenbezogene Informationen entlockt werden sollen.
FÖRDERUNG POSITIVER NUTZUNGSERLEBNISSE
Da Personen in ihrem Feed möglicherweise Werbeanzeigen von Seiten oder Konten angezeigt bekommen, denen sie nicht folgen, möchten wir sicherstellen, dass die Anzeigen nicht vom Gesamterlebnis auf unseren Technologien ablenken. Aus diesem Grund verbieten wir Werbeanzeigen, die schockierende, sensationsheischende oder übermäßig Gewalt darstellende Inhalte, bestimmte nicht jugendfreie Inhalte und vulgäre Ausdrücke enthalten. Außerdem verbieten wir anderes anstößiges Material, wie Inhalte, die eine negative Selbstwahrnehmung implizieren oder diese zu erzeugen versuchen, um Diät-, Abnehm- oder andere gesundheitsbezogene Produkte zu bewerben.
FÖRDERUNG DER TRANSPARENZ
Unser Ziel ist es, Werbung transparenter zu machen und den Menschen mehr Informationen zu den Werbeanzeigen bereitzustellen, die sie sehen. Unsere Werbebibliothek bietet eine Übersicht über alle Anzeigen, die aktuell in unseren Apps und Diensten geschaltet sind. Sie bietet auch zusätzliche Informationen zu Wahlwerbung bzw. Werbung zu politisch oder gesellschaftlich relevanten Themen, einschließlich der ungefähren Werbeausgaben, zu den Personen, die die Anzeige gesehen haben, und zu der für die Anzeige verantwortlichen Organisation oder Person. Anzeigen zu diesen Themen werden sieben Jahre lang in der Werbebibliothek gespeichert und sind dort einsehbar, gleichgültig, ob sie aktiv oder inaktiv sind. Außerdem gibt es einen „Info und Anzeigen“-Bereich auf allen Facebook-Seiten. Mit einem Klick darauf können Nutzer*innen die aktiven Anzeigen sehen, die von einer Seite geschaltet wurden. Dies unterstützt Werbetreibende dabei, sich ihrer Verantwortung zu stellen.
Durchsetzung unserer Richtlinien
Wir verwenden automatisierte und in einigen Fällen manuelle Überprüfungen, um unsere Richtlinien durchzusetzen. Neben der Überprüfung einzelner Anzeigen überwachen und untersuchen wir auch das Verhalten von Werbetreibenden und können Konten von Werbetreibenden einschränken, wenn diese gegen unsere Werbestandards, Gemeinschaftsstandards oder andere Meta-Richtlinien und -Nutzungsbedingungen verstoßen. Unser Überprüfungsprozess erkennt möglicherweise nicht alle Richtlinienverstöße. Anzeigen unterliegen jederzeit weiterhin der Überprüfung und werden ggf. erneut überprüft. Bei Verstößen gegen unsere Richtlinien können sie jederzeit abgelehnt werden. Es liegt in der Verantwortung der Werbetreibenden, zusätzlich zu allen lokalen Gesetzen, Verordnungen und ggf. den Selbstregulierungskodizes für Werbung unsere in den Meta-Werbestandards festgelegten Richtlinien, unsere Nutzungsbedingungen und jegliche anderen geltenden Bedingungen und Richtlinien zu verstehen und einzuhalten. Werbetreibende, deren Anzeigen abgelehnt werden, erhalten in der Regel die Möglichkeit, ihre Anzeigen zu bearbeiten, um sie mit den Bedingungen und Richtlinien in Einklang zu bringen. Außerdem können sie eine weitere Überprüfung beantragen, wenn sie der Meinung sind, dass ihre Anzeige fälschlicherweise abgelehnt wurde.
Nutzer*innen können Anzeigen melden, wenn sie der Ansicht sind, dass diese gegen unsere Richtlinien verstoßen. Sie erhalten auch Informationen dazu, warum ihnen eine bestimmte Anzeige in ihrem Feed gezeigt wird, und können über unser Werbepräferenzen-Tool steuern, welche Anzeigen sie in ihrem Feed sehen.
3. Der Anzeigenprüfungsprozess
Unser System zur Anzeigenprüfung stützt sich vor allem auf automatisierte Tools, mit denen Anzeigen und Business-Assets auf Grundlage unserer Richtlinien geprüft werden. Unser Anzeigenprüfungsprozess startet automatisch, bevor Anzeigen geschaltet werden, und ist in der Regel innerhalb von 24 Stunden abgeschlossen, dauert in manchen Fällen möglicherweise aber auch länger. Während dieser Überprüfung lautet der Anzeigenstatus „Wird überprüft“. Anzeigen können auch nochmals überprüft werden – selbst dann, wenn sie bereits geschaltet wurden. Weitere Informationen findest du in unserem Hilfebereich für Unternehmen:
Was wird überprüft?
Das System zur Anzeigenprüfung überprüft die Werbeanzeigen auf Verstöße gegen unsere Richtlinien. Dieser Überprüfungsprozess kann sich unter anderem auf bestimmte Komponenten einer Anzeige, wie z. B. Bilder, Videos, Text und Targeting-Informationen, sowie die mit einer Anzeige verbundene Landing Page oder andere Zielseiten erstrecken.
Überprüfung der Business-Assets
Wir überprüfen auch das Business-Konto eines Werbetreibenden oder seine Assets (Werbekonten, Seiten und Nutzer*innenkonten) und ergreifen bei Verstößen entsprechende Maßnahmen. Im Rahmen unserer Überprüfung beurteilen wir, ob das Konto oder seine Assets gegen unsere Richtlinien verstoßen haben.
Ergebnis der Überprüfung
Wenn zu einem beliebigen Zeitpunkt im Prüfungsprozess ein Verstoß festgestellt wird, wird die Anzeige abgelehnt und das Business-Konto oder seine Assets werden möglicherweise eingeschränkt. Anzeigen von geringerer Qualität, die nicht unbedingt gegen unsere Richtlinien verstoßen, erzielen möglicherweise eine beeinträchtigte Performance. Näheres dazu, wie sich die Qualität auf deine Anzeige auswirken kann, findest du in unserem Hilfebereich für Unternehmen.
Wenn ein Business-Konto oder seine Assets (ein Werbekonto, eine Seite oder ein Nutzer*innenkonto) eingeschränkt ist, kann der*die Werbetreibende das Konto oder Asset nicht nutzen, um Werbung auf unseren Technologien zu schalten. Wenn ein Nutzer*innenkonto für das Schalten von Werbung über ein Business-Konto oder Werbekonto gesperrt ist, können andere Mitglieder dieser Konten ggf. weiterhin Werbung schalten.
Erneute Überprüfung von Anzeigen
Anzeigen unterliegen jederzeit weiterhin der Überprüfung und werden ggf. erneut überprüft. Bei Verstößen gegen unsere Richtlinien können sie jederzeit abgelehnt oder eingeschränkt werden. Es liegt in deiner Verantwortung, dich über unsere Richtlinien zu informieren und diese einzuhalten.
4. Was du tun kannst, wenn deine Anzeige abgelehnt oder dein Business-Asset eingeschränkt wurde
Eine neue Anzeige erstellen oder deine Anzeige bearbeiten
Du kannst eine neue Anzeige erstellen oder deine Anzeige bearbeiten, damit sie unseren Richtlinien entspricht. Diese Anzeigen werden wie neue Anzeigen behandelt und von unserem System zur Anzeigenprüfung überprüft. Auf dieser Seite findest du die Bearbeitungsschritte.
Eine weitere Überprüfung beantragen
Wenn du der Meinung bist, dass die Anzeige, das Werbekonto, das Nutzer*innenkonto, die Seite oder das Business-Konto fälschlicherweise abgelehnt oder eingeschränkt wurde, kannst du über Kontoqualität eine Überprüfung der Entscheidung beantragen.
Gemeinschaftsstandards
Die Gemeinschaftsstandards legen fest, was in den Meta-Technologien nicht erlaubt ist.
Gemeinschaftsstandards
Werbeanzeigen dürfen nicht gegen unsere Gemeinschaftsstandards verstoßen.
Unzulässige Inhalte
Inhalte, die illegal sind oder auf andere Weise als inakzeptabel für die Nutzer*innen unserer Technologien erachtet werden.
Sexueller Missbrauch, Missbrauch und Nacktdarstellung von Kindern
Werbeanzeigen dürfen keine Inhalte enthalten, in denen oder durch die Kinder sexuell missbraucht oder gefährdet werden. Wenn wir Kenntnis von möglicher Ausbeutung oder dem Missbrauch von Kindern erlangen, melden wir dies in Einklang mit geltendem Recht dem Nationalen Zentrum für vermisste, ausgebeutete und missbrauchte Kinder (NCMEC – National Center for Missing and Exploited Children).
Koordiniertes Zufügen von Schaden und Begünstigung von Verbrechen
Werbeanzeigen dürfen bestimmte kriminelle oder schädliche Aktivitäten, die auf Menschen, Unternehmen, Eigentum oder Tiere abzielen, nicht unterstützen, organisieren, fördern oder zulassen.
Gefährliche Organisationen und Personen
Werbeanzeigen dürfen keine Anpreisung, Unterstützung oder Darstellung von Einzelpersonen oder Gruppen enthalten, die von Meta als „Gefährliche Organisationen und Personen“ eingestuft wurden.
Diskriminierende Praktiken
Werbeanzeigen dürfen Personen nicht aufgrund persönlicher Eigenschaften wie ethnische Zugehörigkeit, Hautfarbe, nationale Herkunft, Religion, Alter, Geschlecht, sexuelle Orientierung, Geschlechtsidentität, Familienstatus, Behinderung, Gesundheitszustand oder genetische Erkrankung diskriminieren oder zu ihrer Diskriminierung aufrufen.
Meta untersagt Werbetreibenden die Nutzung unserer Werbeprodukte zur Diskriminierung von Personen. Dies bedeutet, dass Werbetreibende nicht (1) unsere Tools zur Zielgruppenauswahl nutzen dürfen, um (a) unrechtmäßig bestimmte Personengruppen für Werbezwecke anzusprechen (siehe Werberichtlinie zum Targeting) oder (b) unrechtmäßig bestimmte Personengruppen davon auszuschließen, ihre Werbeanzeigen zu sehen; und auch nicht (2) diskriminierende Inhalte in ihre Werbeanzeigen einbinden dürfen. Werbetreibende müssen außerdem die geltenden Antidiskriminierungsgesetze einhalten (siehe Werberichtlinie zu „Illegale Produkte oder Dienstleistungen“). Dazu gehören u. a. Gesetze, die die Diskriminierung von Personengruppen verbieten, z. B. in Verbindung mit Angeboten zu Wohnraum, Beschäftigung sowie Finanzprodukten und -dienstleistungen.
Alle Werbetreibenden in den USA bzw. alle Werbetreibenden, die Zielgruppen in den USA, in Kanada oder in bestimmten Teilen Europas ansprechen, und die Werbeanzeigen zu Finanzprodukten und -dienstleistungen sowie zu Wohnraum oder Beschäftigung schalten, müssen diese selbst als spezielle Anzeigenkategorie kennzeichnen, sobald diese verfügbar ist, und diese Werbeanzeigen mit zugelassenen Targeting-Optionen schalten.
Zusätzliche Informationen und Ressourcen zu den Antidiskriminierungsgesetzen der USA:
U.S. Department of Housing and Urban Development (US-Ministerium für Wohnungsbau und Stadtentwicklung)
U.S. Equal Employment Opportunity Commission (US-Bundesgleichstellungsbehörde)
Consumer Financial Protection Bureau (US-Verbraucherschutzbehörde für Finanzdienstleistungen)
American Civil Liberties Union (Amerikanische Bürgerrechtsunion)
Leadership Conference on Civil and Human Rights (Bürger- und Menschenrechtekoalition)
US-Justizministerium – Abteilung für Bürgerrechte
National Fair Housing Alliance (US-Organisation gegen Diskriminierung im Wohnungswesen)
Disclaimer: Dieser Leitfaden ist kein Ersatz für eine rechtliche Beratung. Konsultiere eine*n Jurist*in, um eine speziell zu deiner Situation passende Beratung zu erhalten.
Hasserfülltes Verhalten
Werbeanzeigen dürfen Personen nicht aufgrund so genannter geschützter Eigenschaften angreifen. Dies sind: ethnische Zugehörigkeit, nationale Herkunft, Behinderung, religiöse Zugehörigkeit, Kaste, sexuelle Orientierung, Geschlecht, Geschlechtsidentität und ernsthafte Erkrankung.
Ausbeutung von Menschen
Werbeanzeigen dürfen keine Inhalte enthalten, die die Ausbeutung von Menschen (einschließlich Menschenhandel) unterstützen oder koordinieren.
Lokal rechtswidrige Inhalte, Produkte oder Dienstleistungen
Werbeanzeigen, die von einer Regierung, durch eine gerichtliche Entscheidung, von Nicht-Regierungsorganisationen oder von Bürger*innen als Verstoß gegen die örtlichen Gesetze gemeldet werden, können entfernt werden.
Fehlinformationen
Werbeanzeigen müssen dem Gemeinschaftsstandard zu Fehlinformationen entsprechen.
Meta verbietet Werbeanzeigen, die Inhalte enthalten, die von externen Faktenprüfer*innen widerlegt wurden. Werbetreibende, die wiederholt Informationen veröffentlichen, die als falsch gelten, müssen damit rechnen, dass sie nicht mehr uneingeschränkt in allen Meta-Technologien werben dürfen. Erfahre mehr über unser Faktenprüfungsprogramm.
Meta verbietet auch Anzeigen, die Fehlinformationen enthalten, die gegen unsere Gemeinschaftsstandards verstoßen.
Abraten von Impfungen
Werbeanzeigen dürfen Menschen nicht vom Impfen abhalten oder sich gegen Impfstoffe aussprechen.
Betrug, Scams und täuschende Praktiken
Inhalte, die Menschen täuschen oder irreführen können.
Betrug, Scams und täuschende Praktiken
Werbeanzeigen müssen dem Gemeinschaftsstandard zu Betrug, Scams and täuschenden Praktiken entsprechen.
Unzulässige Geschäftspraktiken
Werbeanzeigen dürfen keine Produkte, Dienstleistungen, Programme oder Angebote bewerben, die nachweislich täuschende oder irreführende Praktiken verwenden. Dies sind u. a. solche, mit denen Personen um Geld betrogen oder ihnen personenbezogene Informationen entlockt werden sollen.
Eingeschränkte Waren und Dienstleistungen
Inhalte, die sich negativ auf die Gesundheit und Sicherheit von Personen auswirken können.
Alkohol
Werbeanzeigen, die für Alkohol werben oder darauf verweisen, müssen alle geltenden lokalen Gesetze, erforderlichen bzw. empfohlenen Branchenstandards, Richtlinien, Lizenzen und Genehmigungen einhalten und Targeting-Kriterien in Bezug auf das Alter und das Land verwenden, die den Targeting-Anforderungen von Meta und geltenden lokalen Gesetzen entsprechen. Hinweis: Aufgrund des vor Ort geltenden Rechts verbieten unsere Richtlinien in einigen Ländern Werbeanzeigen, die für Alkohol werben oder darauf verweisen.
Werbetreibende müssen sämtliche geltenden Gesetze einhalten und u. a. ihre Werbeanzeigen gemäß den rechtlichen Anforderungen ausrichten. Als Mindestanforderung dürfen Werbeanzeigen sich nicht an Personen unter 18 Jahren richten.
Kommerzielle Ausnutzung von Krisen und kontroversen Ereignissen
Werbeanzeigen dürfen keine Inhalte enthalten, die Krisen oder kontroverse Ereignisse für kommerzielle Zwecke ausnutzen.
Dating-Werbeanzeigen
Werbeanzeigen für Dating-Dienste sind nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung gestattet. Dabei müssen sie die Anforderungen hinsichtlich des Targetings beim Dating erfüllen und unsere Dating-Werberichtlinien einhalten. Details zu den Anforderungen für die Genehmigung findest du hier. Um eine Genehmigung zu beantragen, fülle bitte dieses Formular aus, um dein Antragsverfahren zu beginnen.
Gefahrgut
Werbeanzeigen dürfen nicht den Verkauf von Gefahrgut bewerben. Werbetreibende müssen neben unseren Gemeinschaftsstandards auch unsere Werbestandards einhalten.
Gesundheit und Wohlbefinden
Diese Richtlinie deckt zwei Kategorien von Werbeanzeigen ab: Abnehm- und Kosmetikprodukte und ‑verfahren sowie Produkte für Erwachsene und reproduktive Gesundheit.
Abnehm- und Kosmetikprodukte und ‑verfahren
Werbeanzeigen, die Diät-, Gesundheits- oder Abnehmprodukte und -dienstleistungen bewerben oder vermarkten, dürfen sich nur an Personen richten, die mindestens 18 Jahre alt sind.
Werbeanzeigen, die kosmetische Produkte, Verfahren oder Operationen bewerben oder vermarkten, dürfen sich nur an Personen richten, die mindestens 18 Jahre alt sind.
Werbeanzeigen dürfen keine negative Selbstwahrnehmung implizieren oder zu erzeugen versuchen oder erklären, dass es einen idealen Körpertyp oder ein perfektes Aussehen gibt, der bzw. das erstrebenswert ist, um Diät-, Abnehm- oder Kosmetikverfahren oder irgendwelche anderen gesundheitsbezogenen Produkte zu bewerben.
Historische Artefakte
Werbeanzeigen dürfen nicht den Verkauf von historischen Artefakten bewerben.
Werbetreibende müssen neben unseren Gemeinschaftsstandards auch unsere Werbestandards einhalten.
Verkauf von menschlichen Körperteilen und Körperflüssigkeiten
Werbeanzeigen dürfen nicht den Verkauf von menschlichen Körperteilen oder -flüssigkeiten fördern.
Werbetreibende müssen neben unseren Gemeinschaftsstandards auch unsere Werbestandards einhalten.
Verkauf von nicht vom Aussterben bedrohten Tieren und gefährdeten Tierarten
Werbeanzeigen dürfen keine Produkte bewerben, spenden oder verschenken, die von vom Aussterben bedrohten, ausgestorbenen oder gefährdeten Tierarten stammen. Dies umfasst wilde Tiere und Pflanzen.
Werbeanzeigen dürfen nicht für Peer-to-Peer-Verkäufe von oder den Handel mit lebenden, nicht vom Aussterben bedrohten Tieren werben, einschließlich in mehrdeutigen Kontexten, in denen die Art des Verkaufs oder Handels unklar ist.
Werbeanzeigen dürfen lebende, nicht vom Aussterben bedrohte Tiere ausschließlich im Kontext von Spenden, der Suche nach einem neuen Zuhause oder Adoptionen bewerben oder anbieten.
Werbetreibende müssen neben unseren Gemeinschaftsstandards auch unsere Werbestandards einhalten.
Tabakwaren und verwandte Produkte
Werbeanzeigen dürfen nicht für den Verkauf oder die Nutzung von Tabak- oder Nikotinprodukten und entsprechendem Zubehör werben. Anzeigen dürfen keine elektronischen Geräte zur Bereitstellung von Nikotin bewerben, wie z. B. E-Zigaretten, Verdampfer, Vaporizer oder jegliche anderen Produkte, die das Rauchen simulieren oder auf andere Weise für die Nutzung mit Tabak- oder Nikotinprodukten konzipiert sind. Anzeigen dürfen nur für Entwöhnungsprodukte werben, die entweder von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) oder von der FDA (Food and Drug Administration, US-Behörde für Lebens- und Arzneimittel) zugelassen sind. Alle geltenden lokalen Gesetze, erforderlichen bzw. empfohlenen Branchenstandards und Richtlinien müssen eingehalten werden.
Waffen, Munition oder Sprengstoffe
Werbeanzeigen dürfen nicht den Verkauf oder die Nutzung von Waffen, Munition oder Sprengstoffen fördern. Dies umfasst auch Werbeanzeigen für Zubehör zur Modifikation von Waffen.
Drogen, Medikamente und Arzneimittel
Werbetreibende können keine Werbeanzeigen schalten, die den Verkauf oder die Nutzung von illegalen oder Freizeitdrogen oder anderen bedenklichen Substanzen, Produkten oder Nahrungsergänzungsmitteln bewerben. Dies wird von Meta nach seinem alleinigen Ermessen festgelegt. Werbeanzeigen, in denen verschreibungspflichtige Medikamente, rezeptfreie Medikamente und aus Cannabis gewonnene Produkte beworben werden, müssen bestimmte Anforderungen erfüllen, die nachstehend aufgelistet sind.
Werbetreibende, die Anzeigen auf den Meta-Technologien schalten, müssen neben unseren Gemeinschaftsstandards auch unsere Werbestandards einhalten.
Behandlung von Drogen- und Alkoholsucht
Meta verlangt von Werbetreibenden, die Anzeigen zur Suchtbehandlung für Personen in den USA schalten möchten, sich bei LegitScript zertifizieren zu lassen und bei Meta eine Werbeberechtigung zu beantragen.
Werbetreibende können die LegitScript-Zertifizierung hier beantragen.
Finanz- und Versicherungsprodukte und -dienstleistungen
Werbeanzeigen, die Kreditkarten, Darlehen oder Versicherungsdienstleistungen bewerben, müssen sich an Personen richten, die mindestens 18 Jahre alt sind, und dürfen nicht direkt die Eingabe personenbezogener Informationen oder bestimmter Arten von Finanzdaten verlangen.
Werbetreibende, die für Finanzprodukte und -dienstleistungen werben, müssen dort, wo dies eine Voraussetzung ist, nachweisen, dass sie von den zuständigen Aufsichtsbehörden autorisiert sind. Jede derartige Autorisierung wird unter Umständen von Meta überprüft. Werbetreibende müssen außerdem rechtlich festgelegte Offenlegungsanforderungen erfüllen.
Erfahre in unserem Hilfebereich für Unternehmen mehr über den Autorisierungsprozess.
Produkte und Dienstleistungen für Kryptowährungen
Werbeanzeigen dürfen Handelsplattformen, Software und ähnliche Dienstleistungen und Produkte für Kryptowährungen, die die Monetarisierung, den Weiterverkauf, das Tauschen oder Zurverfügungstellen von Kryptowährungen ermöglichen, nicht ohne vorherige schriftliche Genehmigung bewerben. Zum Beantragen, klicke bitte hier. Weitere Informationen findest du in unserem Hilfebereich für Unternehmen.
Online-Glücksspiele und -Spiele
Meta definiert Online-Glücksspiele und -Spiele als Produkte oder Dienstleistungen, bei denen ein geldwerter Betrag als Teil einer Teilnahmemethode und des Preises enthalten ist. Anzeigen, die für Online-Glücksspiele und ‑Spiele werben, sind nur mit unserer vorherigen schriftlichen Genehmigung erlaubt. Zugelassene Werbetreibende müssen alle geltenden Gesetze befolgen und Targeting-Kriterien einbeziehen, die mit den Targeting-Anforderungen von Meta übereinstimmen. Als Mindestanforderung dürfen Werbeanzeigen sich nicht an Personen unter 18 Jahren richten. Erfahre mehr dazu in unserem Hilfebereich für Unternehmen.
Anstößige Inhalte
Inhalte, die zu negativen Erlebnissen führen können.
Nacktheit und sexuelle Handlungen von Erwachsenen
Werbeanzeigen müssen den Gemeinschaftsstandard zu „Nacktheit und sexuelle Handlungen von Erwachsenen“ einhalten Werbeanzeigen dürfen keine Nacktheit und keine sexuellen Handlungen von Erwachsenen enthalten. Dazu zählen Nacktheit oder Darstellungen von Personen in expliziten oder sexuell anzüglichen Positionen oder Handlungen, die sexuell anzüglich sind.
Sexueller Missbrauch von Erwachsenen
Werbeanzeigen müssen dem Gemeinschaftsstandard gegen sexuellen Missbrauch von Erwachsenen entsprechen. Werbeanzeigen dürfen keine nicht einvernehmlichen sexuellen Handlungen darstellen, befürworten oder koordinieren, um solche Handlungen möglichst zu verhindern.
Sexuell motivierte Kontaktaufnahme und sexuell explizite Sprache von Erwachsenen
Werbeanzeigen dürfen keine Inhalte, die sexuelle Begegnungen oder gewerbliche sexuelle Dienstleistungen zwischen Erwachsenen fördern, bzw. Inhalte enthalten, die pornografische Inhalte anfragen oder anbieten. Darüber hinaus schränken wir auch die Verwendung von sexuell expliziter Sprache ein.
Mobbing und Belästigung
Werbeanzeigen dürfen keine Angriffe enthalten, die darauf abzielen, Personen des öffentlichen Lebens und Privatpersonen zu erniedrigen oder zu beschämen. Außerdem bieten wir einen erhöhten Schutz für alle Personen unter 18 Jahren, unabhängig von ihrem Nutzer*innenstatus.
Vulgäre Ausdrücke
Werbeanzeigen dürfen keine vulgären Ausdrücke enthalten.
Datenschutzverstöße und persönliche Eigenschaften
Werbeanzeigen müssen dem Gemeinschaftsstandard zu Datenschutzverstößen entsprechen.
Werbeanzeigen dürfen keine Inhalte enthalten, die private Informationen über Nutzer*innen teilen oder anfragen. Außerdem dürfen Werbeanzeigen keine Inhalte enthalten, die persönliche Eigenschaften behaupten oder andeuten. Dies umfasst direkte oder indirekte Behauptungen oder Andeutungen hinsichtlich folgender Eigenschaften einer Person: ethnische Herkunft, Religion, Ansichten, Alter, sexuelle Orientierung oder sexuelle Praktiken, Geschlecht, Behinderung, physische oder psychische Gesundheit (einschließlich Gesundheitszustand/Erkrankungen), prekäre Finanzlage, Wahlstatus, Mitgliedschaft in einer Gewerkschaft, Vorstrafen oder Name.
Gewaltdarstellende und drastische Inhalte
Werbeanzeigen dürfen keine schockierenden, sensationsheischenden oder übermäßig Gewalt darstellenden Inhalte enthalten.
Suizid, Selbstverletzung und Essstörungen
Werbeanzeigen müssen dem Gemeinschaftsstandard zu Suizid, Selbstverletzung und Essstörungen entsprechen. Anzeigen dürfen nicht zu Suizid, Selbstverletzung oder Essstörungen ermutigen, dazu zählen auch fiktive Inhalte wie Memes oder Illustrationen sowie jegliche derartigen grafischen Inhalte, unabhängig vom Kontext. Zudem dürfen Anzeigen sich nicht über Opfer oder Überlebende von Suizid, Selbstverletzung oder Essstörungen lustig machen oder Echtzeit-Darstellungen von Suizid, Selbstverletzung oder Essstörungen enthalten.
Verletzung von geistigem Eigentum
Inhalte, die die Rechte an geistigem Eigentum von Dritten oder Meta verletzen bzw. gegen diese verstoßen.
Verletzung des geistigen Eigentums Dritter
Werbeanzeigen dürfen keine Inhalte enthalten, welche die Rechte an geistigem Eigentum irgendeines Dritten, wie u. a. Urheberrechte, Marken oder andere Rechte, verletzen bzw. gegen diese verstoßen. Dies umfasst u. a. das Bewerben oder Verkaufen gefälschter Waren, wie beispielsweise Produkte, die die Marke (Name oder Logo) und/oder unverwechselbaren Merkmale der Produkte eines anderen Unternehmens kopieren, um ein Originalprodukt nachzuahmen.
Nutzung von Lizenzen von Metas geistigem Eigentum
Werbeanzeigen müssen den Gemeinschaftsstandard zur Nutzung von Metas geistigem Eigentum und Lizenzen einhalten.
Werbeanzeigen dürfen Metas geistiges Eigentum und Lizenzen nicht auf eine Art verwenden, die gegen die Gemeinschaftsstandards und Richtlinien im Brand Resource Center verstößt.
Wahlwerbung bzw. Werbung zu politisch oder gesellschaftlich relevanten Themen
Inhalte, die Ansichten zu gesellschaftlich relevanten Themen, Wahlen oder Politik fördern.
Wahlwerbung bzw. Werbung zu politisch oder gesellschaftlich relevanten Themen
Werbetreibende können Wahlwerbung bzw. Werbung zu politisch oder gesellschaftlich relevanten Themen schalten, sofern sie alle geltenden Gesetze und den von Meta geforderten Autorisierungsprozess einhalten. Meta kann Wahlwerbung bzw. Werbung zu politisch oder gesellschaftlich relevanten Themen einschränken. Darüber hinaus sind bestimmte Inhalte mit Bezug zu Wahlen im Vorfeld einer Wahl möglicherweise gemäß lokalem Recht verboten oder können in bestimmten Regionen entfernt werden; klicke hier für weitere Informationen.
Produkt- und formatspezifische Richtlinien
Inhalte, für die zusätzliche formatspezifische Anforderungen gelten.
Video Ads
Video Ads und andere dynamische Anzeigenarten müssen alle in diesen Werbestandards aufgeführten Regeln, einschließlich der Gemeinschaftsstandards, sowie die nachstehenden Richtlinien erfüllen:
- Störender ContentVideos und sonstige ähnliche Werbeanzeigearten dürfen keine übermäßig störenden bzw. unterbrechenden Taktiken, wie beispielsweise blinkende Bildschirme, nutzen.
- Einschränkungen im Bereich EntertainmentWerbeanzeigen für Filmtrailer, Fernsehsendungen, Trailer für Videospiele und sonstige ähnliche Inhalte sind nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung von Meta gestattet und müssen sich an Personen richten, die mindestens 18 Jahre alt sind. Übermäßige Darstellungen der folgenden Inhalte sind in diesen Werbeanzeigen nicht gestattet:
- Drogen- und Alkoholkonsum
- Nicht jugendfreier Content
- Vulgäre Ausdrücke
- Gewalt und Blutvergießen
Lead Ads
Werbetreibende dürfen ohne unsere vorherige schriftliche Genehmigung keine Lead Ads-Fragen erstellen, um die nachstehenden Informationsarten anzufordern.
Mehr erfahren
1. Kontonummern
Werbeanzeigen dürfen ohne unsere vorherige Genehmigung keine Kontonummern, wie u. a. Vielfliegernummern, Treuekartennummern oder Kabel-/Telefonvertragsnummern, anfragen.
2. Vorstrafen
Werbeanzeigen dürfen ohne unsere vorherige Genehmigung keine Informationen zu Vorstrafen oder Verhaftungen anfordern.
NICHT ZULÄSSIG
- Lead Ad-Formularfelder, die erfragen, ob eine Person schon einmal wegen einer Straftat angeklagt oder verurteilt wurde
3. Finanzinformationen
Werbeanzeigen dürfen ohne unsere vorherige Genehmigung keine Finanzinformationen, wie u. a. Bankkontonummern, Bankleitzahlen, Kredit- oder Debitkartennummern oder Informationen zur Kreditwürdigkeit, zum Einkommen, zum Vermögen oder zur Schuldenlast von Personen, anfragen.
NICHT ZULÄSSIG
- Lead Ad-Formularfelder, die erfragen, ob eine Person Insolvenz angemeldet hat
- Lead Ad-Formularfelder, die erfragen, ob eine Person Privatschulden hat bzw. wie viele Schulden sie insgesamt hat
- Lead Ad-Formularfelder, die personenbezogene Informationen anfordern, die Aufschluss über die finanzielle Lage einer Person geben würden
4. Amtlich ausgestellte Kennungen
Werbeanzeigen dürfen ohne unsere vorherige Genehmigung keine amtlichen Kennungen, wie u. a. Sozialversicherungsnummern, Reisepassnummern oder Führerscheinnummern, anfragen.
5. Gesundheitsinformationen
Werbeanzeigen dürfen ohne unsere vorherige Genehmigung keine Gesundheitsinformationen, wie u. a. Informationen zur physischen bzw. psychischen Gesundheit, zu medizinischen Behandlungen, zum Gesundheitszustand oder zu Behinderungen, anfragen.
NICHT ZULÄSSIG
- Lead Ad-Formularfelder, die erfragen, ob eine Person schon einmal psychische Probleme wie Depressionen oder Angstzustände hatte
- Lead Ad-Formularfelder, die erfragen, ob eine Person derzeit eine Behinderung hat oder in der Vergangenheit hatte, z. B. ob sie einen Rollstuhl nutzt
6. Versicherungsinformationen
Werbeanzeigen dürfen ohne unsere vorherige Genehmigung keine Versicherungsinformationen, wie u. a. Nummern aktueller Versicherungspolicen, anfragen.
NICHT ZULÄSSIG
- Lead Ad-Formularfelder, die den Namen des Versicherungsunternehmens einer Person oder andere Details zu ihrer Versicherung anfragen
- Lead Ad-Formularfelder, die erfragen, ob eine Person versichert ist oder bestimmte Arten von Versicherungen abgeschlossen hat
7. Politische Zugehörigkeit
Werbeanzeigen dürfen keine Informationen zur politischen Zugehörigkeit anfordern.
NICHT ZULÄSSIG
- Lead Ad-Formularfelder, die erfragen, wie eine Person zu wählen beabsichtigt oder wen sie bei früheren Wahlen gewählt hat
- Lead Ad-Formularfelder, die erfragen, ob eine Person einen politischen Kandidaten unterstützt
8. Ethnische Zugehörigkeit
Werbeanzeigen dürfen ohne unsere vorherige Genehmigung keine Informationen zur ethnischen Zugehörigkeit anfragen.
NICHT ZULÄSSIG
- Lead Ad-Formularfelder, die erfragen, ob sich eine Person als Afroamerikaner*in, Lateinamerikaner*in, Asiat*in oder Weiße*r identifiziert
9. Religion
Werbeanzeigen dürfen ohne unsere vorherige Genehmigung keine Informationen zur Religion oder Weltanschauung anfordern.
NICHT ZULÄSSIG
- Lead Ad-Formularfelder, die erfragen, ob sich eine Person als Christ*in identifiziert
- Lead Ad-Formularfelder, die erfragen, ob eine Person die Todesstrafe unterstützt
10. Sexuelle Orientierung
Werbeanzeigen dürfen ohne unsere vorherige Genehmigung keine Informationen zur sexuellen Orientierung oder zum Sexualleben der Person anfragen, wie u. a. Informationen dazu, zu welchem Geschlecht/welchen Geschlechtern sich die Person hingezogen fühlt.
NICHT ZULÄSSIG
- Lead Ad-Formularfelder, die die sexuelle Vergangenheit einer Person erfragen
- Lead Ad-Formularfelder, die erfragen, ob eine Person schon einmal an Gruppensex oder gleichgeschlechtlichen Handlungen beteiligt war
11. Automatisch ausgefüllte Fragen
Werbeanzeigen dürfen nicht dieselben bzw. keine im Wesentlichen ähnlichen Informationen anfragen, für deren Anfrage ein*e Werbetreibende*r eine automatische ausgefüllte Frage verwenden könnte.
ZULÄSSIG
- Die vorhandene automatisch ausgefüllte Frage zum „Geburtsdatum“ verwenden, um das Alter einer Person zu erfahren
NICHT ZULÄSSIG
- Neue Formularfelder, die Informationen anfordern, die bereits in einer vorhandenen automatisch ausgefüllten Frage enthalten sind
12. Mitgliedschaft in Gewerkschaften
Werbeanzeigen dürfen ohne unsere vorherige Genehmigung keine Informationen zum Status der Mitgliedschaft in einer Gewerkschaft anfragen.
NICHT ZULÄSSIG
- Lead Ad-Formularfelder, die erfragen, ob eine Person ein Gewerkschaftsmitglied ist oder welcher Gewerkschaft sie angehört
13. Benutzernamen oder Passwörter
Werbeanzeigen dürfen ohne unsere vorherige Genehmigung keine Benutzernamen oder Passwörter für bestehende und neue Konten anfragen. Wenn Werbetreibende Personen dazu bewegen möchten, sich für ein Konto bei ihrer Website oder Dienstleistung zu registrieren, sollten sie beim Schalten von Werbeanzeigen das Ziel „Website-Klicks“ oder „Website-Conversions“ verwenden.
NICHT ZULÄSSIG
- Eine Person dazu auffordern, in einer Lead Ad einen Benutzernamen zu erstellen und ein Passwort festzulegen
Targeting
- Werbetreibende dürfen keine Targeting-Optionen verwenden, um Personen zu diskriminieren, zu belästigen, zu provozieren oder zu verunglimpfen oder um unlautere Werbepraktiken einzusetzen.
- Wenn Werbetreibende ihre Werbeanzeigen an Custom Audiences richten, müssen sie beim Erstellen einer Zielgruppe die geltenden Nutzungsbedingungen einhalten.
Relevanz
- Werbeanzeigen müssen das/die beworbene Unternehmen, Produkt, Dienstleistung oder Marke deutlich darstellen.
- Alle Komponenten einer Werbeanzeige, einschließlich Text, Bildern bzw. sonstiger Medien, müssen für das angebotene Produkt bzw. die angebotene Dienstleistung relevant sein.
- Die in einer Werbeanzeige beworbenen Produkte und Dienstleistungen müssen mit denen auf der Landingpage beworbenen übereinstimmen. Erfahre mehr über die Best Practices zur Anzeigenqualität, die die Anzeigenperformance verbessern können.
Branded Content
In Werbeanzeigen, die Branded Content bewerben, muss das/die/der präsentierte Produkt, Marke oder Geschäftspartner des Drittanbieters mithilfe des Branded Content Tools markiert werden. Branded Content in Werbeanzeigen wird als Inhalte eines Creators/einer Creatorin oder Publishers definiert, der*die im Austausch für etwas von Wert eine*n Geschäftspartner*in präsentieren oder von diesem beeinflusst werden. Beim Bewerben von Branded Content-Integrationen müssen Werbetreibende das Branded Content Tool nutzen (hier erfährst du mehr dazu, wie du das/die/den präsentierte/n Produkt, Marke oder Geschäftspartner*in eines Drittanbieters markierst).
Werberichtlinien, die Business-Assets betreffen
Über das Ablehnen von gegen unsere Richtlinien verstoßenden Anzeigen hinaus überprüfen wir auch das Business-Konto eines*einer Werbetreibenden oder seine*ihre Assets, z. B. Werbekonten, Seiten und Nutzer*innenkonten, und ergreifen bei Verstößen gegen die nachfolgenden Richtlinien entsprechende Maßnahmen, wie z. B. die Einschränkung der Werbemöglichkeit. Wenn du der Meinung bist, dass dein/e Anzeige, Werbekonto, Nutzer*innenkonto, Seite oder Business-Konto fälschlicherweise eingeschränkt wurde, kannst du über Kontoqualität eine Überprüfung der Entscheidung beantragen
Kontointegrität
Anträge auf Entfernung von Business-Assets müssen den Gemeinschaftsstandard zur Kontointegrität entsprechen.
Irreführendes Verhalten
Business-Assets müssen dem Gemeinschaftsstandard zu irreführendem Verhalten entsprechen.
Cybersicherheit
Werbeanzeigen müssen den Gemeinschaftsstandard zu Cybersicherheit einhalten
Werbeanzeigen dürfen keine Phishing- oder Social Engineering-Methoden nutzen, um sensible Informationen anderer zu erfassen, und sie dürfen keinen schädlichen Code – wie z. B. Schadprogramme oder Spyware – bewerben oder darauf verlinken.
Spam
Werbeanzeigen müssen dem Gemeinschaftsstandard zu Spam entsprechen.
Nutzer*innenanfragen
Anträge auf Entfernung von Business-Assets müssen dem Gemeinschaftsstandard zu Nutzer*innenanfragen entsprechen.
Datenverwendungsbeschränkungen
- Stelle sicher, dass alle durch deine Facebook- oder Instagram-Werbeanzeige erfassten, erhaltenen oder aus ihr abgeleiteten Werbedaten („Meta-Werbedaten“) nur mit Personen geteilt werden, die in deinem Auftrag handeln, also zum Beispiel mit deinem Dienstleister. Du bist dafür verantwortlich, dass deine Dienstleister jegliche Meta-Werbedaten bzw. alle von uns erhaltenen Daten schützt, ihre Verwendung beschränkt und sie vertraulich behandelt und sicher verwahrt.
- Verwende Meta-Werbedaten zu keinem anderen Zweck (u. a. Retargeting, Vermischung von Daten über Kampagnen von verschiedenen Werbetreibenden hinweg bzw. das Erlauben von Huckepack- oder Umleitungsverfahren mit Markierungen), außer zur Bewertung der Leistung und Effektivität deiner Meta-Werbekampagnen mithilfe dieser Daten in zusammengefasster und anonymisierter Form, sofern dies von Meta gestattet wird.
- Verwende Meta-Werbedaten, einschließlich der Targeting-Kriterien für deine Werbeanzeige, nicht für den Aufbau bzw. die Erweiterung, Bearbeitung, Beeinflussung oder Verbesserung von Nutzer*innenprofilen. Dies gilt auch für Profile, die mit irgendeiner Kennung für Mobilgeräte oder einer sonstigen eindeutigen Kennung verknüpft sind, die bestimmte Nutzer*innen, Browser, Computer oder ein bestimmtes Gerät identifiziert.
- Übermittle keine Meta-Werbedaten (einschließlich anonymer, zusammengefasster oder abgeleiteter Daten) an Anzeigennetzwerke, Anzeigenbörsen, Datenvermittler oder sonstige Werbe- oder Monetarisierungsdienste.
Was du wissen solltest
- Die Werberichtlinien gelten für: (1) Werbeanzeigen und kommerzielle Inhalte, die durch Meta in oder außerhalb der Meta-Dienste ausgeliefert oder gebucht werden (einschließlich Werbeanzeigen, die im Rahmen der AAAA/IAB Standard-Geschäftsbedingungen erworben werden), (2) Werbeanzeigen, die innerhalb von Apps auf Meta erscheinen, und (3) Werbeanzeigen auf Instagram. Deine Nutzung der Werbeprodukte und -dienste von Meta ist laut Metas Erklärung der Rechte und Pflichten (https://www.facebook.com/legal/terms) Teil von „Meta“ und unterliegt dieser Erklärung. Möglicherweise gelten für dich weitere Nutzungsbedingungen oder Richtlinien, wenn du Instagram oder bestimmte werbebezogene Produkte oder Dienste von Meta nutzt.
- Werbetreibende sind dafür verantwortlich, dass sie alle geltenden Gesetze und Vorschriften kennen und einhalten. Eine Nichteinhaltung kann zu einer Vielzahl von Konsequenzen führen, einschließlich der Stornierung der von dir geschalteten Werbeanzeigen und der Kündigung deines Kontos.
- Wir verwenden keine sensiblen personenbezogenen Daten für das Anzeigen-Targeting. Themen, die du für das Targeting deiner Werbeanzeige wählst, geben nicht die persönlichen Ansichten, Eigenschaften oder Werte von Personen wieder, die Facebook oder Instagram nutzen.
- Sobald sie angezeigt werden, handelt es sich bei Werbeanzeigen um öffentliche Informationen. Werbeanzeigen können außerhalb der Targeting-Zielgruppe erneut geteilt und von dort aufgerufen werden (also auch von der Facebook-Seite aus, auf der die Werbeanzeigen geschaltet sind, oder auf Meta-Produkten). Wenn Nutzer*innen mit deiner Anzeige interagiert haben, bleibt sie möglicherweise weiterhin auf unseren Produkten bestehen (sie wird z. B. eventuell so lange weiterhin geteilt, bis die Nutzer*innen sie löschen, oder sie bleibt für Nutzer*innen über ihre Konto-Tools sichtbar). Wenn es sich bei deiner Werbeanzeige um politische Werbung handelt, wird sie in unserer Werbebibliothek angezeigt. Das bedeutet, dass Meta die Werbeinhalte und die Werbeanzeige selbst sowie Informationen über die Werbekampagne (wie Gesamtausgaben und Auslieferungsdaten) für einen Zeitraum von sieben (7) Jahren ab der Erfüllung deines Auftrags (ohne Kosten für dich) anzeigen und Zugriff darauf gewähren kann. Meta kann deine Werbeinhalte sowie sämtliche damit verbundenen Informationen gegenüber einer staatlichen Stelle oder Behörde offenlegen, wenn Meta der Ansicht ist, dass die Offenlegung einer rechtmäßigen Untersuchung dienlich wäre.
- Wenn du Werbeanzeigen im Auftrag anderer Werbetreibender verwaltest, muss jede*r Werbetreibende oder Kunde in einem eigenen Werbekonto geführt werden. Du darfst den Werbetreibenden oder Kunden, der mit einem bereits bestehenden Werbekonto verknüpft ist, nicht ändern. Erstelle stattdessen ein neues Werbekonto. Du bist dafür verantwortlich, sicherzustellen, dass jede*r Werbetreibende diese Werberichtlinien einhält. Wenn du Werbeanzeigen im Namen anderer Werbetreibender verwaltest, musst du außerdem unsere Werbeanzeigenrichtlinien einhalten, die für alle Lösungen für Anzeigenbuchungen gelten.
- Gemäß unseren Gemeinschaftsstandards darfst du Website-Berechtigungen, wie z. B. Adminzugriffe, für Assets, die dir gehören oder die du verwaltest, nicht verkaufen, verleihen, kaufen oder tauschen. Handlungen, die einer Person dabei helfen, unsere Durchsetzung unserer Richtlinien oder Nutzungsbedingungen zu umgehen oder zu unterlaufen, sind ebenfalls untersagt.
- Wir behalten uns das Recht vor, eine Werbeanzeige aus beliebigem Grund und nach unserem alleinigen Ermessen abzulehnen, zu genehmigen oder zu entfernen. Dies betrifft u. a. Werbeanzeigen, die unsere Beziehung zu unseren Nutzer*innen negativ beeinflussen, oder Inhalte, Dienstleistungen bzw. Aktivitäten fördern, die unserer Wettbewerbsposition, unseren Interessen oder unserer Werbephilosophie widersprechen.
- Wenn eine Richtlinie eine vorherige schriftliche Genehmigung erfordert, kann Meta diese Genehmigungen erteilen.
- Diese Richtlinien können jederzeit ohne Vorankündigung geändert werden.
Transparenzanforderungen gemäß dem EU-Gesetz über digitale Dienste (EU Digital Services Act)
Meta ist gemäß EU-Recht verpflichtet, sicherzustellen, dass seine Nutzer*innen, die in der EU bzw. verbundenen Gebieten ansässig sind, bestimmte Informationen zu jeder ihnen gezeigten Werbeanzeige einsehen können. Dazu zählen Informationen zur natürlichen oder juristischen Person, in deren Namen die Werbeanzeige präsentiert wird und, sofern abweichend, zur natürlichen oder juristischen Person, die für die Werbeanzeige bezahlt.
Damit Meta seinen Verpflichtungen nachkommen kann, bist du verpflichtet, beim Erstellen einer Werbeanzeige die folgenden Informationen in die zugehörigen Textfelder einzutragen:
- Feld „Begünstigter“: Den vollständigen, offiziellen Namen der Person, der Firma, des Unternehmens, der Wohltätigkeitsorganisation oder der Institution, in deren bzw. dessen Namen deine Werbeanzeige ausgeliefert wird.
- Feld „Zahlender“ (sofern abweichend vom obigen Feld): Den vollständigen, offiziellen Namen der Person, der Firma, des Unternehmens, der Wohltätigkeitsorganisation oder der Institution, das bzw. die für die Werbeanzeige bezahlt hat.
Du trägst die Verantwortung dafür, sicherzustellen, dass diese Informationen für jede Werbeanzeige, die du bei Meta einreichst, vollständig, korrekt und aktuell sind, und dass dies während der gesamten Laufzeit der Anzeige gewährleistet bleibt.
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