Einrichtung des Oversight Boards
AKTUALISIERT 12.11.2024
Jeden Tag treffen Teams bei Meta schwierige Entscheidungen darüber, welche Inhalte online bleiben und welche entfernt werden sollten. Das entscheidet sich anhand der Gemeinschaftsstandards. Angesichts der Größe unserer Community und der Reichweite unserer Plattform haben wir das Oversight Board ins Leben gerufen, um Rechenschaft über diese Entscheidungen abzulegen.
Warum das Board eingerichtet wurde
2018 teilte Meta-CEO Mark Zuckerberg ein Konzept, in dem er für Plattformen wie Facebook neue und bessere Möglichkeiten beschreibt, um weiterhin die Verantwortung für ihre Inhalte zu übernehmen und den Regeln, die für große Online-Communitys gelten, Legitimität zu verleihen.
Mit dem Input von Wissenschaftler*innen und Expert*innen hat Meta diesen Plan in die Tat umgesetzt und ein Aufsichtsgremium entwickelt, das eine unabhängige Kontrolle über einige der wichtigsten und schwierigsten Inhaltsentscheidungen bietet, die wir treffen. Der Leitgedanke hinter dem Board war einfach: Meta sollte nicht so viele wichtige Entscheidungen über freie Meinungsäußerung und Sicherheit im Alleingang treffen.
Als Nächstes haben wir uns eine umfassende Beratung geholt, um besser zu verstehen, wie man diese Vision in eine Institution verwandelt. Diese Beratung umfasste Beiträge von Expert*innen aus der ganzen Welt, wie Akademiker*innen, technischen Expert*innen, Jurist*innen, Designer*innen und Technolog*innen sowie Beiträge von Mitgliedern der Öffentlichkeit. Mit diesem Feedback waren wir in der Lage, die Strukturen und Dokumente zu erstellen, die als Grundlage für die Leitung eines solchen Gremiums dienen würden. Dazu gehörten der Entwurf einer Satzung, die Einrichtung eines unabhängigen Trusts und die Erarbeitung der Satzung des Gremiums.Das Gremium nimmt seine Arbeit auf
Im Mai 2020 wurden die ersten 20 Mitglieder des Oversight Board bekannt gegeben – eine geschätzte und umsichtige Gruppe, die in einer Vielzahl von Positionen gearbeitet hat, etwa als Professor*innen, Journalist*innen und Staatsoberhäupter.
Im Anschluss an diese Ankündigung wurden die Mitglieder über unsere Gemeinschaftsstandards, die Prozesse zur Entwicklung von Richtlinien, den Rahmen für die Durchsetzung und die Arten von Inhaltsentscheidungen, die im Ermessen des Boards liegen, geschult. Die Mitglieder erhielten außerdem eine gründliche Einführung zu einem neuen von Meta entwickelten Tool zur Verwaltung von Support-Fällen. Mit diesem Tool können die Mitglieder von jedem Ort der Welt aus sicher auf relevante Fallinformationen zugreifen und diese überprüfen.
Das Oversight Board bearbeitete die ersten Fälle im Oktober 2020. Seitdem hat es eine Reihe von Entscheidungen getroffen und Empfehlungen gegeben, die bereits die Art und Weise verändert haben, wie wir Inhalte für Milliarden von Menschen auf Facebook und Instagram moderieren.
Unser Ziel war es immer, dass das Board über Jahre hinweg als ein wichtiger Teil unserer breiteren Strategie für die Moderation von Inhalten existiert. Wir sind entschlossen, das Board zu unterstützen, damit es sich als Institution entwickeln und auf 40 Mitglieder anwachsen kann. Dazu gehört es auch, den Aufgabenbereich des Boards fortlaufend zu überprüfen und dafür zu sorgen, dass weitere in der Satzung beschriebene Arten von Inhalten in diesen Geltungsbereich fallen – ein Prozess, mit dem wir bereits begonnen haben.
Wir hoffen, dass das Board als Modell für die Zukunft bezüglich des Umgangs mit Content in unserer Branche dienen kann, da es weiterhin unschätzbare Beiträge dazu liefert, wie wir einige der folgenreichsten Entscheidungen bezüglich der Meinungsfreiheit auf der ganzen Welt treffen.