Verbotene Finanzprodukte und ‑dienstleistungen

Richtliniendetails

ÄNDERUNGSPROTOKOLL
Verbotene Finanzprodukte und ‑dienstleistungen
Werbeanzeigen dürfen nicht für Finanzprodukte und ‑dienstleistungen werben, die häufig mit irreführenden oder betrügerischen Werbepraktiken in Verbindung gebracht werden.
Übersicht
Werbetreibende dürfen keine Anzeigen für Finanzprodukte und ‑dienstleistungen schalten, die häufig mit irreführenden oder betrügerischen Werbepraktiken in Verbindung gebracht werden.
Richtlinien
Werbeanzeigen dürfen nicht für Folgendes werben:
  • Sofortkredite: Kurzfristige Darlehen zur Deckung von Ausgaben bis zur nächsten Lohn- bzw. Gehaltszahlung
  • Gehaltsvorfinanzierung: kurzfristige Kredite, die einen Vorschuss auf einen künftigen Gehaltsscheck darstellen
  • Kautionen: wenn einem strafrechtlich Angeklagten gegen Zahlung einer vom Gericht festgelegten Geldsumme eine bedingte Entlassung aus der Haft gewährt wird.
  • kurzfristige Darlehen mit einer Laufzeit von 90 Tagen oder weniger: Darlehen, die innerhalb von 90 Tagen oder weniger ab dem Datum der Kreditvergabe vollständig zurückgezahlt werden müssen.
  • Pennyauktionen, kostenpflichtige Gebotsauktionen oder ähnliche Geschäftsmodelle: eine Art der Auktion, bei der alle Teilnehmenden eine nicht erstattungsfähige Gebühr zahlen müssen, um ein Gebot abzugeben.
  • binäre Optionen: Finanzprodukte, bei denen ein fester Geldbetrag oder gar nichts ausgezahlt wird.
  • Initial Coin Offerings (ICO): eine Art der Finanzierung von Kryptowährungen, die oft eine Form des Crowdfunding ist.
  • Handel mit Differenzkontrakten: Finanzkontrakte, bei denen die Differenz zwischen dem Abrechnungskurs des offenen und des geschlossenen Geschäfts bezahlt wird.
  • täuschende oder irreführende Dienstleistungen zur Konsolidierung, zum Erlass oder zur Refinanzierung von Studentendarlehen: Dienstleistungen zur Konsolidierung, dem Erlass oder der Refinanzierung von Studentendarlehen durch täuschende Praktiken, beispielsweise indem die Vorteile für den*die Nutzer*in übertrieben dargestellt oder die Bedingungen nicht im Voraus offengelegt werden.
Durchsetzung
Weltweit gelten für alle Facebook-Nutzer*innen dieselben Richtlinien.
Review-Teams
Unser globales Team aus über 15.000 Reviewer*innen arbeitet jeden Tag daran, die Facebook-Nutzer*innen zu schützen.
Beteiligung von Stakeholder*innen
Externe Expert*innen, Wissenschaftler*innen, NGOs und Politiker*innen helfen dabei, die Facebook-Gemeinschaftsstandards mitzugestalten.